Walther, Franz Erhard "Arbeiten 1959-1963"

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Beschreibung

Kunstbuch, 1980, 70 Seiten, 22 x 29,5 cm, Broschur, Herausgeber: Kunstmuseum Bonn | Nun wollen wir hier zeigen, was alledem in Walther künstlerischer Entwicklung vorausging, was die benutzbaren Objekte als Instrumentarien bedingter Erfahrungen und Selbsterfahrungen des Handelnden genealogisch voraussetzt: Zeichnungen anfänglich zur Erzeugung von Zonen, Feldern, Rahmen oder Volumina, bald als Exerzitien, als Spuren in verleimten Papierkörpern, als Zeitbedingungen von Distanzen; Farben als Überdeckung und zweite Haut – selten als reale Raumerscheinungen –, als visuelle Temperatur vorgefertigter Stoffe und Körper-Bedingung; die farbige Zeichnung ab 1962/63 als ‘Werkzeichnung‘ zur Definition der Objekte; Plastik und Skulptur als Momente von Vorgängen: Bearbeitung, Materialprozess, Handlung. Im Einfachen tritt das Unterschiedene, im Elementaren das Sublime hervor, Entdeckungen am gewöhnlichen Material lösen neben Setzungen neue Operationen aus, und mehr und mehr erweist sich der sachliche Ablauf als prototyptisch für menschliches Handeln und Verhalten." (aus dem Vorwort von Dierk Stemmler)