Jürgen Kellig wurde 1953 in Berlin geboren, bereiste in seinen jungen Jahren die Welt und arbeitet seit 1995 als Bildender Künstler (Malerei und Zeichnung). Seine Arbeiten wurden seit 1999 in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert. Er ist Mitglied im BBK-Berlin und im Verein Berliner Künstler (VBK). Im Jahr 2017 erhält er für sein zeichnerisches Werk den VBK-Benninghauspreis.

Auszug aus Katalogtext von Wolfgang Siano "Nicht zu beruhigen. Zwischen Linie und Strich und darüber hinaus":

Jürgen Kellig zeichnet freihändig.

Die Exaktheit seiner zeichnerischen Elemente folgt keinem Programm, keinem grafischen Schema. Sie simuliert die Bestimmtheit geometrisch definierter Gesetzmäßigkeit wie in einer Zone der Unbestimmtheit zwischen mikrologischer Nähe und makrologischer Ferne, die er in früheren Arbeiten schon direkt thematisiert hat.

Entsprechend suggerieren die Titel seiner neuen Zeichnungen begriffliche Klarheit: „Notation“, „Partitur“, „Vernetzung“; „Zivilisation“. Sie transformieren in begriffliche Assoziationen, was als Bild erscheint, Resultate der assoziativen Verläufe zeichnerischer Selbstbezüglichkeit, der Setzung von Punkt als Punkt, Linie als Linie und Fläche als Fläche sowie deren Folge freier Kombinationen.


Kellig, Jürgen

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