Knoebel, Imi "Pure Freude"

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Beschreibung

Ausstellungskatalog der Kestner-Gesellschaft, 2002, 132 Seiten, 31 x 23,6 cm | Knoebel ist ein deutscher Maler und Bildhauer der Kunstrichtung der Minimal Art. Zunächst schuf Knoebel schwarz-weiße Linienbilder (1966–1968). Unter dem Einfluss von Kasimir Malewitsch und seinem „Schwarzen Quadrat“ entstanden flächige Skulpturen aus übereinanderliegenden Platten (z. B. Sandwich I und Sandwich II, Pinakothek der Moderne, München) oder aus bunt bemalten Aluminiumlatten und -platten, die sich gegenseitig teilweise überdecken, wobei sich Muster ähnlich wie bei Piet Mondrian ergeben (z. B. INNINN, Pinakothek der Moderne, München). Heute lebt und arbeitet Knoebel als freischaffender Künstler in Düsseldorf. 2008 erhielt Knoebel den Auftrag, sechs neue Kirchenfenster für die Kathedrale von Reims zu schaffen. 2011 wurden die Fenster fertiggestellt, rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier der Kathedrale. Die Fenster befinden sich in den beiden Kapellen links und rechts der Chagall-Fenster. 1988 schuf Imi Knoebel den Kinderstern, ein Kunstwerk, das sich bis heute kontinuierlich für die Kinderrechte einsetzt, indem es Projekte für Kinder in Not finanziert. Johannes Stüttgen formuliert die Intention des Kinderstern folgendermaßen: „Ebenso wenig wie wirkliche Kunst bloße Beschönigung und Dekoration der herrschenden Missstände, die übrigens die Kinder am ärgsten treffen, sein kann, ist auch der Kinderstern nicht irgendeine karitative Idee, die alles bloß ausbügeln will, was im Namen der weltweit herrschenden Systeme an Elend angerichtet wird.“