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Karen Irmer “Visual Koan”

Karen Irmer “Visual Koan” aus dem Werkkomplex "Zustand der Veränderung" 

Zur Multimedia-Installation mit 360° Video, die die Künstlerin bei “Domestic Space | Fotografie” im Rahmen von NEUSTART KULTUR bei augsburg contemporary zeigt, präsentiert von der Zweigstelle Berlin:

Karen Irmer entwickelt mittels innovativer 360°-Technologie eine raumgreifende Videoarbeit, die den Betrachter mit Hilfe einer VirtualReality-Brille in eine immersive 360 ° Welt entführt. Die unwirklich und atmosphärische Situation an einem steilen nebelverhangenen Berghang macht die Orientierung schwer und löst sich von der Gegenständlichkeit. Eine hochformatige Fotografie im Galerieraum fungiert als Eingang in diese lautlose Welt. 

Die Galerie kann coronabedingt vorerst nur online in 3D (ab dem 31.1.21) besucht werden. Auf einer Projektseite kann die Videoarbeit dann betrachtet werden.

Über Karen Irmer

Wie lange schenken wir unsere ungeteilte Aufmerksamkeit Personen, Situationen und Bildern? Die Erforschung zeitlicher und räumlicher Aspekte unserer Wahrnehmung sind das Grundinteresse der Künstlerin, in deren Arbeiten sich langsam transformierende Bilder natürlich verändernder Landschaften im Zentrum stehen. Die meditative Stimmung, der Aspekt des sich selbst Zeit Schenkens, verweist auf eine Sehnsucht nach dem kostbaren Gut Zeit, dessen Fließen, Gerinnen oder Vergehen existentiell mit unserem eigenen natürlichen Dasein verbunden ist.

Irmers Verbindung zu abgelegenen und als wenig aufregend geltenden Gegenden hat eine Serie von Arbeiten hervorgebracht, die stets die Grenzen zwischen Film und Fotografie aufbrechen. Aufmerksam beobachtend, untersucht die Künstlerin Orte, die sie allein durch die Wahl des Blickwinkels und die Art der Aufnahme in neue, andersartige und extrem atmosphärische Welten wandelt.

So berührt sie die unerklärliche Sehnsucht nach dem Unbekannten, die den Menschen zuweilen erfasst und erschafft Arbeiten, in denen die Grenzen zwischen realer und vorgestellter Welt verwischen. Der Betrachter betritt unsicheres Terrain, auf dem sich die Gegenständlichkeit aufzulösen beginnt und die Wahrnehmung neu gelernt werden will.

„Im Teenageralter litt ich regelmäßig an Phasen schweren Asthmas. Wenn ich nachts nicht schlafen konnte, las ich, um mich abzulenken. Tagsüber war ich während dieser Zeit permanent müde und nahm Dinge wahr, die die niemand um mich herum zu sehen schien. Mich interessierte Unscheinbares und Belangloses und ich konnte eine Ewigkeit damit verbringen, kleinste Veränderungen in meiner Umwelt zu beobachten. Auch heute noch kann ich stundenlang einer zarten Strudelbewegung im Wasser zusehen. Das feinste Detail kann mich in eine traumgleiche Welt entführen.

Diesen autobiographischen Aspekt im Hinterkopf, erstaunt es kaum, dass Karen Irmers künstlerische Arbeit sich durch Aufenthalte in rauer und einsamer Natur nährt. Auf der Suche nach Bild- und Filmmaterial reist die Künstlerin zu vermeintlich unspektakulären, kleinen und entlegenen Inseln. Diese liegen vorwiegend in den von den meisten Menschen gemiedenen „Schlechtwetterregionen“ Europas – so das arktische Lappland oder die karge und baumleere Westküste Irlands.

Irmers Verbindung zu abgelegenen und als wenig aufregend geltenden Gegenden hat eine Serie von Arbeiten hervorgebracht, die stets die Grenzen zwischen Film und Fotografie aufbrechen. Aufmerksam beobachtend, untersucht die Künstlerin Orte, die sie allein durch die Wahl des Blickwinkels und die Art der Aufnahme in neue, andersartige und extrem atmosphärische Welten transformiert. So berührt sie die unerklärliche Sehnsucht nach dem Unbekannten, die den Menschen zuweilen erfasst und erschafft Arbeiten, in denen die Grenzen zwischen realer und vorgestellter Welt verwischen. Der Betrachter betritt unsicheres Terrain, auf dem sich die Gegenständlichkeit aufzulösen beginnt und die Wahrnehmung neu gelernt werden will.

„Domestic Space | Fotografie“ Anja Behrens, Karen Irmer, Kirk Sora

Ausstellungsdauer: 31.1. bis 6.3.2021 | Ort: „augsburg contemporary“, Bergstr. 11, D-86551 Augsburg

Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils 14-18 Uhr u.n.V., je nach Corona-Lage.

Die Ausstellung ist auch online in 3D begehbar !