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In unserem Blog erfahren Sie mehr über die Zweigstelle Berlin und ihre Künstler, Wissenswertes zur künstlerischen Arbeit als Artist Statement oder mit Kurzbeiträgen.

Augsburgs zeitgenössische Kunstszene wird reicher: augsburg contemporary - eine Kooperation der Claudia Weil Galerie (Friedberg-Rinnenthal) und der Zweigstelle Berlin tritt in Erscheinung. Beide Galerien bündeln ihre jahrelange Erfahrung und starten gemeinsam ein neues Format. Der Raum in der Bergstraße 11 in Augsburg wird in einem kontinuierlichen Fluss zeitgenössischer Kunstwerke aus ihren jeweiligen Portfolios gestaltet. Beginnen wird die Zweigstelle Berlin am 1. Mai 2019 (Eröffnung 11-19 Uhr) mit der Ausstellung „What else could I do“ und Arbeiten von Mark Harrington, Florian Lechner, Paul Schwer, Elisabeth Sonneck, Jakob Roepke und Albert Weis. Danach bespielen beide Galerien den Raum gemeinsam. So gibt es eine Zusammenführung der über 100 repräsentierten Künstler und ihrer Werke in unregelmäßig wechselnden Präsentationen. Beide Galerien werden neben dieser neuen Kooperation auch weiterhin ihre eigenen Projekte betreuen, Claudia Weil zeigt Ausstellungen in Friedberg-Rinnenthal und die Zweigstelle Berlin betreibt ihren virtuellen ART-Shop mit den Pop-up-Projekten an wechselnden Orten. Mehr infos: augsburg contemporary


New artist represented by Zweigstelle Berlin: Cathy Daley lives in Toronto and has been exhibiting her work throughout Canada and internationally since 1980. She has shown in numerous public galleries and museums, artist run centres and commercial galleries including The Power Plant, The Museum of Contemporary Canadian Art, The Saidye Bronfman Centre, The Southern Alberta Art Gallery and the University of Toronto Art Centre and Mercer Union and Museum Dhondt Dhaenens in Belgium.

Most notably, her work is in the collection of The National Gallery of Canada and The Art Gallery of Ontario as well as many other public institutions and private collections. Her work has been written about in numerous publications such as Art in America, BorderCrossings and Canadian Art Magazine.

She has received awards from the Canada Council for the Arts, the Ontario Arts Council, the Toronto Arts Council and the Bertolt Brecht Fund of Berlin. She is an Associate Professor at the Ontario College of Art and Design University.

Wir führen Papierarbeiten und eine Edition der Künstlerin


Von einem, der gerne seine Kreise zieht


Am Aufbautag der art KARLSRUHE 2019 nahm Jürgen Paas sich Zeit für ein Gespräch mit der ARTIMA Versicherung. Sie sprachen mit ihm über die Bedeutung von Farbe und Kreise ziehen und erfuhren Einzelheiten zu seinen TARGET-Installationen, die er auf dem Messestand der ARTIMA zeigte.


Hier das vollständige Interview mit Jürgen Paas und das Video vom Aufbau


Wir führen Bilder, Objekte und Editionen des Künstlers

Wir freuen uns über einen neuen Künstler in unserem Portfolio:

Udo Rutschmann, geboren in Augsburg, studierte Architektur an der Metropolitan University in London unter Adam Caruso und Bildhauerei an der Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn.

In seinem Arbeitsprozess trägt Rutschmann sehr behutsam Farbschichten auf um diese schließlich auf spontane Weise mit Strukturen zu versehen: Mit Besen, Rasierklingen und anderen Gebrauchsgegenständen bricht der Künstler die Oberflächen wieder auf. Stets kommt es zu einem Zwiegespräch zwischen Zufall und Kontrolle, zwischen Wiederholung und Varianz. Schließlich sind es dann die Zwischentöne, die bei den Arbeiten von Udo Rutschmann zum Tragen kommen. Durch freigelegte Schichten und ausgesparte Stellen entsteht eine schwingende Lichtwirkung. Somit schließt sich wiederum der Kreis zu Rutschmanns Oszillatoren: Diese schaukelnden Federstahlarbeiten leben ganz besonders von Material, Struktur und Licht.

Rutschmann wählt ungegenständliche, klar strukturierte Formen, meist Linien und Kreise. Somit können seine Werke im Kontext der Konkreten Kunst gesehen werden. Doch auch hier zeigt er sich wiederum als Grenzgänger: Indem er die Formen verwischt und die Linien unterbricht, bringt er durchaus auch Elemente, die an informelle Kunst erinnern, ins Spiel. Was bei Emil Schumacher als „Formlos und doch Form“ beschrieben wurde, findet sich bei Udo Rutschmann in der Umkehrung „Form und doch formlos“. Somit gelingt dem Künstler hier eine Synthese. Text: Dr. Mechthild Müller-Hennig

Wir führen nun Bilder, Objekte und Papierarbeiten des Künstlers

Wir freuen uns über eine neue Künstlerin in unserem Portfolio: Inge Jakobsen, 1963 in Middelfart in Dänemark geboren, studierte klassische Malerei an Det Fynske Kunstakademi in Odense auf Fünen (1985- 1990), danach an der Akademie der Bildenden Künste Malerei (1990-1993). Sie lebt und arbeitet in Dachau. | Über ihr Werk sagt sie: "Meine Arbeiten sind großflächig, nonfigurativ, bestehen aus strengen Formen und Flächen und verbinden in einem vielgestaltigen Formenvokabular Gegensätze wie malerische Sensibilität mit einer formalen Strenge. In einem Wechselspiel zwischen farbigen Flächen und energetischen Formen entstehen Kompositionen, die- mal kämpfend, mal ordnend, mal ruhend und oft dramatisch- imaginäre Räume und vibrierende Farbschwingungen entstehen lassen. In meinen letzten Arbeiten, die teils aus Holz, teils als shaped canvas gebaut sind, taucht das duale Thema in den „Complementarities“- (Ergänzungen) wieder auf. 2 Formen sind miteinander verknüpft, können aber durch eine andere Perspektive völlig anders wirken. Zugrundeliegend für diese Arbeiten sind viele Jahre angewandte Farbtheorie. Ich empfinde meine Bilder und Objekte als Rechenstücke, Rätsel oder Kabalen, die aufgehen müssen. Sie stellen eine Art poetische Logik da, sie sind nicht klassisch Konkret in ihrer Sprache, sondern eigenwillig und ich freue mich immer dann, wenn sie mich überraschen können". | Wir führen nun Bilder, Objekte und Papierarbeiten der Künstlerin.


Augsburger Allgemeine: Stücke aus der berühmten Porzellan-Manufaktur Meissen werden in der Galerie Weil in Friedberg-Rinnenthal gezeigt

Die Zweigstelle Berlin von Andreas Stucken zeigt in der Galerie Claudia Weil Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen. Zu sehen sind Objekte aus der „Antarctica-Serie“, Wandteller der Serie „Faces“ sowie Exponate aus der „Meissen Mug Collection“. Claudia Weil ergänzt die Präsentation durch Marie Luise Hellers in schwarz-weiß gemalten Porträts. 

Das Konzept der Zweigstelle Berlin ist eine Antwort auf den sich rasant verändernden Kunstmarkt, geleitet von Andreas Stucken, der unter anderem zehn Jahre den Kunstverein Aichach führte und von Anfang 2008 bis Ende 2016 eine Ladengalerie in der Lehrter Straße im Zentrum Berlins bespielte. In der Nähe des Museums für Gegenwart entwickelte sich unter der kuratorischen Tätigkeit von Stucken die ehemalige Produzentengalerie, die sich in jüngster Zeit in dem Bereich der Pop-up-Projekte aufstellte. Die teils jahrzehntelange Zusammenarbeit mit inzwischen etablierten Künstlern verschafft die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu präsentieren, sondern durch die Zusammenarbeit spannende Positionen zeitgenössischer Kunst in Beziehung zu setzen. Seit Mitte 2018 ist die Zweigstelle Berlin Markenpartner der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen.

Die Vasen, Becher und Leuchter der Designerin Zhuoyu Hou lassen durch Variationen der Zusammenstellung eine fantastische Landschaft entstehen. Inspiriert von Eisflächen und Pinguinen ist die kombinationsreiche Designserie „Antarctia“. Kreativdirektor Otto Drögsler malte mit Tusche auf Papier zunächst in Originalgröße Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die als Vorlage für handbemalte Wandteller dienen. Verschiedene Becher umfasst die „Meissen Mug Collection“, die in Zusammenarbeit von den Kreativdirektoren mit den Manufakturisten entstanden sind. Abstrakte und florale Motive sind dabei ebenso zu finden wie stilisierte Symbole, Tiermotive oder Porträts von Menschen.

Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 12.12.2018

Domestic Space | Domagk Edition“ materialisierte vom 17. bis 25. November 2018 für die Dauer einer Woche Kunstwerke des ART-Shops, die sonst primär online existieren, in klassischer White Cube Manier in der monumentalen DomagkHalle 50 im Münchner Norden. In der „Domagk Edition“ wurde der Fokus auf internationale zeitgenössische Kunst gesetzt. Die teilnehmenden Künstler stammten aus den USA, Schweden, der Schweiz, Dänemark und Italien, sowie dem ganzen Bundesgebiet. Den Besucher erwarteten Papierarbeiten, Malerei, Skulptur und Film, sowohl Unikate als auch Sondereditionen. Teilnehmende Künstler: Anja Behrens, Christian Buchloh, Silvia Cardini, Albert Coers, Claudia Desgranges, Isabelle Dyckerhoff, Florian Ecker, Zita Habarta, Mark Harrington, Reiner Heidorn, Thomas Hellinger, Irene Hoppenberg, Monika Huber, Inge Jakobsen, Jürgen Kellig, Regina Kochs, Natasha Küderli, Elvira Lantenhammer, Javis Lauva, Florian Lechner, Carolin Leyck, Marcus Lichtmannegger, A. Paola Neumann, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Jakob Roepke, Vera Rothamel, Gabriele Schade-Hasenberg, Kirk Sora, Angela Stauber, Antje Sträter, Don Voisine, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Tobias Zaft, Katrin Zeise. Zusätzlich gezeigt werden Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellanmanufaktur MEISSEN. | Fotos: Copyright Anja Behrens | Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 26.11.2018

Schauen und Schauen

Angela Stauber

Wo schauen wir denn den ganzen Tag hin? Rote oder grüne Ampel, hier die Brösel am Boden, dort die Jacke, die noch aufgehängt werden möchte. Ja genau, es gibt neue Nachrichten, die ich überfliege. Gerade ein Sonnenschein, der blendet, ich streiche eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Schwarze Buchstaben, elegant und dünn, ach ja, es ist nichts Wichtiges. Doch, da muss ich noch mal nachlesen und folge dem Link am Ende der Email. Eine andere Nachricht trifft ein. Was wollte ich gerade tun? Jedes Bild driftet ins nächste, schnelle Details, scharfe, ohne Zusammenhang.

Da spricht etwas zu mir. Auf eine andere Art als: „sieh‘ mich an, wie schön ich bin“ oder „tu‘ dies, lass jenes“. Sondern eher: „Ich bin da, auch wenn du mich nicht siehst“. Es ist das Buch, das auf dem Fensterbrett liegt. Die Sonne übersprüht das Cover mit Licht, eine spiegelnde Fläche wie ein See. Tief, wie tief? Auf der Oberfläche kein Titel mehr zu lesen, keine Definition mehr vorzunehmen, keine Kategorie, keine Anforderung. Meine Augen ruhen.

Was ist es denn, dieses Ding, dieses Buch, welches, ein Stück Irgendwas, das mir durch seine Position im Raum meine eigene verdeutlicht? Wie leicht, wie schwer. Ich schaue genauso gerne darauf, wie auf den schwarzen Moorsee, in dem sich der weiße Himmel niedergelassen hat.


Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 31.10.2018

"Schatzkammer hoch über dem Main", so schreibt Bettina Kneller vom Main-Echo über unsere Ausstellung: „Domestic Space | Schloß Homburg Edition"vom 23.9. bis 7.10.2018. Diese Präsentation vereint 12 malerische und skulpturale Arbeiten von Florian Ecker, Mark Harrington, Elvira Lantenhammer, Florian Lechner, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Gabriele Schade-Hasenberg, Angela Stauber, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg und Thomas Weil in den Räumen von Schloß Homburg in Triefenstein. Den 12 überwiegend abstrakten Positionen sind 12 Wandteller mit gegenständlichen Portraits aus der Serie „Faces“ der Staatlichen Porzellan Manufaktur MEISSEN GmbH gegenübergestellt. Mit der Faces Serie setzt MEISSEN eigens angefertigte Illustrationen des Designers Otto Drögsler auf Wandtellern um. Die Serie zeigt Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die von Drögsler zunächst in Originalgröße mit Tusche auf Papier gemalt wurden und als Vorlage der handbemalten Wandteller dienten. Das dafür verwendete Blau wurde eigens im Farblabor der Manufaktur entwickelt. Die Kollektion stellt eine gänzliche Neuerung zum Thema Wandinstallationen bei MEISSEN dar. Abbildung: Alessia von Mallinckrodt, Gabriele Schade-Hasenberg, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Marc Peschke, Elvira Lantenhammer und Andreas Stucken (vlnr) bei der Eröffnung von "Domestic Space | Schloß Homburg Edition". Abb.2: Florian Ecker, Elvira Lantenhammer, Andreas Stucken, Florian Lechner bei der Finissage. | Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 10.10.2018


Die Zweigstelle Berlin präsentierte vom im Dezember 2017 mit „Domestic Space | Christmas Edition" Auflagenkunst und Multiples von 25 Künstlern aus ihrem Portfolio in den Räumen der Neuen Galerie Landshut. Im Rahmen der Ausstellung wurden die Grenzen dieses Genres spielerisch ausgelotet und unterschiedliche Auffassungen von Zeichnung, Malerei, Skulptur und Fotografie zusammengeführt. Die Besucher erwartete eine spannungsreiche Sammlung zeitgenössischer, limitierter Editionen in einer exklusiven Atmosphäre im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel, die mit den Möglichkeiten künstlerischer Techniken spielte und die abstrakten als auch figurativen Ebenen des Mediums aufspürte. Teilnehmede Künstler: Stephan Balkenhol | Albert Coers | Gregor Cürten | Hanne Darboven | Isabelle Dyckerhoff | Florian Ecker | Günther Förg | Zita Habarta | Mark Harrington | Reiner Heidorn | Karin Kneffel | Elvira Lantenhammer | Florian Lechner | Bruce McLean | Robert Morris | Jürgen Paas | Reiner Ruthenbeck | Gabriele Schade-Hasenberg | Paul Schwer | Angela Stauber | Wolfgang Tillmans | Liliane Tomasko | Venske & Spänle | Maria Wallenstål-Schoenberg | Tobias Zaft