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In unserem Blog erfahren Sie mehr über die Zweigstelle Berlin und ihre Künstler, Wissenswertes zur künstlerischen Arbeit als Artist Statement oder mit Kurzbeiträgen.

Ausstellungskataloge, Kunstbücher und signierte Künstlerbücher - zum Teil schon lange vergriffen - bei uns im Sortiment und nur solange Vorrat reicht. Jetzt zugreifen!

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Carl Andre, Stephan Balkenhol, Bernd und Hilla Becher, Blinky Palermo, Daniel Buren, Joseph Beuys, Hanne Darboven, Florian Ecker, Gilbert & George, Hamish Fulton, Karen Irmer, On Kawara, Martin Kippenberger, Harald Klingelhöller, Imi Knoebel, Gerhard Merz, Sol LeWitt, Jürgen Paas, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Ulrich Rückriem, Reiner Ruthenbeck, Robert Ryman, Barbara und Gabriele Schmidt-Heins, Gregor Schneider, Thomas Schütte, Sean Scully, Angela Stauber, Richard Tuttle, Maria Wallenstål-Schoenberg, Franz Erhard Walther, Lawrence Weiner u.a.


Bitte beachten Sie unsere aktuelle Instagram-Kampagne zu "Natur und Klimawandel", dort posten wir im August Arbeiten aus unserem Portfolio, die sich damit beschäftigen.

Stellvertretend für alle beteiligten Künstler zitieren wir Reiner Heidorn: "Der Klimawandel ist ein Thema, das uns alle angeht. Wir müssen verhindern, dass der Traum von der Natur, in der wir leben, zum Albtraum für zukünftige Generationen wird." So lautet sein Statement zur aktuellen Situation, dem wir uns gerne anschließen.

Künstler der Kampagne: Anja Behrens, Silvia Cardini, Reiner Heidorn, Karen Irmer, Inge Jakobsen, Vera Rothamel.

Abb.: Reiner Heidorn "Heimat- und Sachkunde", 2019, Öl auf Leinwand, 150 x 180 cm.

Nachdem die Zweigstelle Berlin 2018 Markenpartner der Staatlichen Porzellanmanufaktur MEISSEN geworden ist und seit Anfang 2019 auch Partnergalerie der dänischen Plattform ARTLAND, freuen wir uns nun über eine weitere internationale Kooperation mit dem schwedischen Kunst- und Auktionsportal Barnebys!

Dort sind jetzt alle 700 Kunst- und Designobjekte aus unserem Portfolio gelistet. Aus diesem Anlass erschien das umfangreiche Interview 7 Fragen an... Andreas Stucken in dem man Wissenswertes über die Entwicklung der Zweigstelle Berlin, das Konzept und unser umfangreiches Online-Angebot erfahren kann.

Barnebys ist mittlerweile in 8 Ländern vertreten und hat monatlich etwa eine Million Besucher. Der Metasuchdienst sammelt Informationen von Auktionshäusern, Galerien und Händlern, um seinen Nutzern einen einzigartigen Zugriff auf das weltweite Kunst- und Auktionsspektrum bieten zu können.

Foto: Anja Behrens

Wir freuen uns über eine neue Künstlerin in unserem Portfolio: Natascha Küderli (geboren 1970) ist eine schweizerische Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in München. Nach einer Ausbildung als Keramikerin studierte Natascha Küderli 1992-96 Architektur an der FH Erfurt und 1997-99 am Berlage Institute in Amsterdam. 2000 war sie für das Creative Arts Department der Olympischen Spiele in Sydney und 2007-2010 für verschiedene Münchner Architekturbüros tätig. Seit 2010 ist sie Vollzeit Künstlerin im Bereich Fotografie und Film.

In Ihrem Film „BERLIN layers of movement” sowie in ihren Fotocollagen, zeigt Natascha Küderli die unterschiedlichen Verkehrsebenen der Stadt Berlin. Bewegungen von Verkehrsmittel, die sich in vielen Ebenen durch die Stadt ziehen, werden neben einander gestellt. All ihre Werke erzählen auf bildlichem Weg vielschichtige Geschichten von Städten und Landschaften.

Die Künstlerin hat mehrere internationale Preise gewonnen: Winner Best Director of a Short Documentary auf dem Int. Filmmaker Festival Berlin (2016), Winner Gold Remi Film & Video Art auf dem Worldfest Houston (2016), Winner Best Experimental Film des London Film Awards (2015) und Winner Award of Merit bei der Best Short Competition (2014).

Ihre Arbeiten befinden sich in unterschiedlichen Kunstsammlungen, darunter die Gunter Sachs Collection, Credit Suisse und Deutsche Bahn AG.

Wir führen fotografische Arbeiten und eine Edition der Künstlerin


Foto: Matthias Fuchs

"As of now" Ausstellung mit Arbeiten von Cathy Daley, Gisela Hoffmann, Karen Irmer, Ivo Ringe, Angela Stauber und Martin Wöhrl

Eröffnung: Sonntag, 30. 6. , 11 bis 18 Uhr| Ausstellungsdauer: 1.7.-14.9.2019 | Öffnungszeiten: Freitag / Samstag 14-18 Uhr | Im August nach Vereinbarung

Bettina Kohlen schreibt in a3kultur: "augsburg contemporary ist die neue Kunst-Koop der Galerist*innen Claudia Weil (Claudia Weil Galerie, Friedberg-Rinnenthal) und Andreas Stucken (Zweigstelle Berlin), die zukünftig gemeinsam den Mini-Laden mit dem großen Schaufenster in der Bergstraße bespielen. Die Start-Show präsentiert unter der Regie von Stucken eine kleine klare Auswahl von Arbeiten einiger von ihm vertretener Künstler*innen. Anschließend bespielen beide Partner*innen den Raum gemeinsam. Sehr erfreulich, eine Bereicherung. Sogar, wenn man nur daran vorbeigeht …"


augsburg contemporary: Bergstraße 11, D-86199 Augsburg-Göggingen

Der erste „Kunstpreis Rampe“ geht an Angela Stauber

Im vergangenen Herbst haben das Kunst- und Kulturzentrum whiteBOX.art und boesner Künstlerbedarf im Werksviertel-Mitte erstmals gemeinsam einen Preis für ein Kunstwerk im öffentlichen Raum ausgelobt. Eine Fachjury hat aus allen eingereichten Projekten die diesjährige Gewinnerin ausgewählt. Der Kunstpreis Rampe 2019 ging an die Künstlerin Angela Stauber. Ihr Entwurf „Bilderwürfel“ wurde auf der Rampe im Eingangsbereich der Einrichtungen whiteBOX.art und boesner in der Atelierstrasse 18, 81671 München realisiert. Das Kunstwerk wurde am Mittwoch, 26. Juni 2019 im Rahmen eines Festakts der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Begründung der Jury: „Der Entwurf von Angela Stauber stach durch den bildnerisch-künstlerischen Ansatz heraus. Das Kunstwerk strahlt Leichtigkeit aus, spielt aber gleichzeitig mit seiner durch die Formensprache gegebenen plakativen Wirkung.“


Wir gratulieren Angela Stauber zu dieser Auszeichung und der Realisierung!

Wir freuen uns über eine neue Künstlerin in unserem Portfolio: Karen Irmer (*1974) wurde bekannt durch ihr Werk, das die Grenzen zwischen Film und Fotografie aufbricht. Aufmerksam beobachtend, untersucht die Künstlerin Orte, die durch ihre Grundbeschaffenheit oder qua Definition nicht betretbar sind, und berührt damit die unerklärliche Sehnsucht nach dem Unbekannten, die den Menschen zuweilen erfasst. Sie erschafft Arbeiten, in denen die Grenzen zwischen realer und vorgestellter Welt verwischen. Wir betreten ein unsicheres Terrain, auf dem unsere Wahrnehmung stets infrage gestellt wird. Auf der Suche nach Bild- und Filmmaterial reist die Künstlerin nach Japan und Korea, ins arktische Island und auf entlegene Inseln. Sie erwandert unbewohnte und karge Gegenden um dort Inspiration für ihre künstlerische Arbeit zu finden. Ihre jüngste Reise führte Irmer nach Lappland in die Tundra und an die Barentsee. Irmers Ausstellungsliste ist ebenso international. Sie war in München bei „Kino der Kunst“, im Rahmen des Photoweekends Düsseldorf und Berlin, auf der „Scope Basel“, der „Freshpaint Contemporary“ Tel Aviv, auf der „FRAGMENTA Malta“, sowie in Amsterdam und in den USA mit Einzelpräsentationen vertreten.

Wir führen fotografische Arbeiten der Künstlerin

Wir freuen uns über eine neue Künstlerin in unserem Portfolio: Susanne Jung.

"In den Bildern von Susanne Jung treten die leisen Farben, die das Hinsehen herausfordern, in deutlichen Unterscheidungen zusammen: Das farbig Intensivere unterscheidet sich vom Verhalteneren, das Schmale vom Weiten, das Bläuliche vom Rötlichen, das Dichte vom eher Transparenten. Und doch findet sich die eine Wahrnehmung auch in der anderen wieder: Das Dunklere ist auch von Helligkeit durchdrungen, das Schmale nimmt Anteil am Weiten, das Wärmere schimmert auch in Kühleren. Dadurch löst sich das Denken in Begrenzungen auf und verschmilzt zu einem Zusammenführen von Verbundenheiten, ohne dabei das deutliche Unterscheiden aufzulösen". Dr. Erich Franz, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster

Wir führen Bilder und Papierarbeiten der Künstlerin

Augsburgs zeitgenössische Kunstszene wird reicher: augsburg contemporary - eine Kooperation der Claudia Weil Galerie (Friedberg-Rinnenthal) und der Zweigstelle Berlin tritt in Erscheinung. Beide Galerien bündeln ihre jahrelange Erfahrung und starten gemeinsam ein neues Format. Der Raum in der Bergstraße 11 in Augsburg wird in einem kontinuierlichen Fluss zeitgenössischer Kunstwerke aus ihren jeweiligen Portfolios gestaltet. Beginnen wird die Zweigstelle Berlin am 1. Mai 2019 (Eröffnung 11-19 Uhr) mit der Ausstellung „What else could I do“ und Arbeiten von Mark Harrington, Florian Lechner, Paul Schwer, Elisabeth Sonneck, Jakob Roepke und Albert Weis. Danach bespielen beide Galerien den Raum gemeinsam. So gibt es eine Zusammenführung der über 100 repräsentierten Künstler und ihrer Werke in unregelmäßig wechselnden Präsentationen. Beide Galerien werden neben dieser neuen Kooperation auch weiterhin ihre eigenen Projekte betreuen, Claudia Weil zeigt Ausstellungen in Friedberg-Rinnenthal und die Zweigstelle Berlin betreibt ihren virtuellen ART-Shop mit den Pop-up-Projekten an wechselnden Orten. Mehr infos: augsburg contemporary


Cathy Daley lebt in Toronto und stellt seit 1980 in ganz Kanada und international aus, in öffentlichen Galerien und Museen, von Künstlern betriebenen Zentren und kommerziellen Galerien, darunter The Power Plant, das Museum für zeitgenössische kanadische Kunst und das Saidye Bronfman Centre, Southern Alberta Art Gallery und University of Toronto Art Centre sowie die Mercer Union und das Museum Dhondt Dhaenens in Belgien.

Ihre Arbeiten befinden sich vor allem in der Sammlung der National Gallery of Canada und der Art Gallery of Ontario sowie in vielen anderen öffentlichen Institutionen und Privatsammlungen und wurden in zahlreichen Publikationen wie Art in America, BorderCrossings und Canadian Art Magazine veröffentlicht.

Sie wurde vom Canada Council for the Arts, dem Ontario Arts Council, dem Toronto Arts Council und dem Bertolt Brecht Fund of Berlin ausgezeichnet.

Cathy Daley ist außerordentliche Professorin am Ontario College of Art and Design University.

Wir führen Papierarbeiten und eine Edition der Künstlerin


Von einem, der gerne seine Kreise zieht


Am Aufbautag der art KARLSRUHE 2019 nahm Jürgen Paas sich Zeit für ein Gespräch mit der ARTIMA Versicherung. Sie sprachen mit ihm über die Bedeutung von Farbe und Kreise ziehen und erfuhren Einzelheiten zu seinen TARGET-Installationen, die er auf dem Messestand der ARTIMA zeigte.


Hier das vollständige Interview mit Jürgen Paas und das Video vom Aufbau


Wir führen Bilder, Objekte und Editionen des Künstlers

Wir freuen uns über einen neuen Künstler in unserem Portfolio:

Udo Rutschmann, geboren in Augsburg, studierte Architektur an der Metropolitan University in London unter Adam Caruso und Bildhauerei an der Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn.

In seinem Arbeitsprozess trägt Rutschmann sehr behutsam Farbschichten auf um diese schließlich auf spontane Weise mit Strukturen zu versehen: Mit Besen, Rasierklingen und anderen Gebrauchsgegenständen bricht der Künstler die Oberflächen wieder auf. Stets kommt es zu einem Zwiegespräch zwischen Zufall und Kontrolle, zwischen Wiederholung und Varianz. Schließlich sind es dann die Zwischentöne, die bei den Arbeiten von Udo Rutschmann zum Tragen kommen. Durch freigelegte Schichten und ausgesparte Stellen entsteht eine schwingende Lichtwirkung. Somit schließt sich wiederum der Kreis zu Rutschmanns Oszillatoren: Diese schaukelnden Federstahlarbeiten leben ganz besonders von Material, Struktur und Licht.

Rutschmann wählt ungegenständliche, klar strukturierte Formen, meist Linien und Kreise. Somit können seine Werke im Kontext der Konkreten Kunst gesehen werden. Doch auch hier zeigt er sich wiederum als Grenzgänger: Indem er die Formen verwischt und die Linien unterbricht, bringt er durchaus auch Elemente, die an informelle Kunst erinnern, ins Spiel. Was bei Emil Schumacher als „Formlos und doch Form“ beschrieben wurde, findet sich bei Udo Rutschmann in der Umkehrung „Form und doch formlos“. Somit gelingt dem Künstler hier eine Synthese. Text: Dr. Mechthild Müller-Hennig

Wir führen nun Bilder, Objekte und Papierarbeiten des Künstlers

Wir freuen uns über eine neue Künstlerin in unserem Portfolio: Inge Jakobsen, 1963 in Middelfart in Dänemark geboren, studierte klassische Malerei an Det Fynske Kunstakademi in Odense auf Fünen (1985- 1990), danach an der Akademie der Bildenden Künste Malerei (1990-1993). Sie lebt und arbeitet in Dachau. | Über ihr Werk sagt sie: "Meine Arbeiten sind großflächig, nonfigurativ, bestehen aus strengen Formen und Flächen und verbinden in einem vielgestaltigen Formenvokabular Gegensätze wie malerische Sensibilität mit einer formalen Strenge. In einem Wechselspiel zwischen farbigen Flächen und energetischen Formen entstehen Kompositionen, die- mal kämpfend, mal ordnend, mal ruhend und oft dramatisch- imaginäre Räume und vibrierende Farbschwingungen entstehen lassen. In meinen letzten Arbeiten, die teils aus Holz, teils als shaped canvas gebaut sind, taucht das duale Thema in den „Complementarities“- (Ergänzungen) wieder auf. 2 Formen sind miteinander verknüpft, können aber durch eine andere Perspektive völlig anders wirken. Zugrundeliegend für diese Arbeiten sind viele Jahre angewandte Farbtheorie. Ich empfinde meine Bilder und Objekte als Rechenstücke, Rätsel oder Kabalen, die aufgehen müssen. Sie stellen eine Art poetische Logik da, sie sind nicht klassisch Konkret in ihrer Sprache, sondern eigenwillig und ich freue mich immer dann, wenn sie mich überraschen können". | Wir führen nun Bilder, Objekte und Papierarbeiten der Künstlerin.


Augsburger Allgemeine: Stücke aus der berühmten Porzellan-Manufaktur Meissen werden in der Galerie Weil in Friedberg-Rinnenthal gezeigt

Die Zweigstelle Berlin von Andreas Stucken zeigt in der Galerie Claudia Weil Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen. Zu sehen sind Objekte aus der „Antarctica-Serie“, Wandteller der Serie „Faces“ sowie Exponate aus der „Meissen Mug Collection“. Claudia Weil ergänzt die Präsentation durch Marie Luise Hellers in schwarz-weiß gemalten Porträts. 

Das Konzept der Zweigstelle Berlin ist eine Antwort auf den sich rasant verändernden Kunstmarkt, geleitet von Andreas Stucken, der unter anderem zehn Jahre den Kunstverein Aichach führte und von Anfang 2008 bis Ende 2016 eine Ladengalerie in der Lehrter Straße im Zentrum Berlins bespielte. In der Nähe des Museums für Gegenwart entwickelte sich unter der kuratorischen Tätigkeit von Stucken die ehemalige Produzentengalerie, die sich in jüngster Zeit in dem Bereich der Pop-up-Projekte aufstellte. Die teils jahrzehntelange Zusammenarbeit mit inzwischen etablierten Künstlern verschafft die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu präsentieren, sondern durch die Zusammenarbeit spannende Positionen zeitgenössischer Kunst in Beziehung zu setzen. Seit Mitte 2018 ist die Zweigstelle Berlin Markenpartner der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen.

Die Vasen, Becher und Leuchter der Designerin Zhuoyu Hou lassen durch Variationen der Zusammenstellung eine fantastische Landschaft entstehen. Inspiriert von Eisflächen und Pinguinen ist die kombinationsreiche Designserie „Antarctia“. Kreativdirektor Otto Drögsler malte mit Tusche auf Papier zunächst in Originalgröße Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die als Vorlage für handbemalte Wandteller dienen. Verschiedene Becher umfasst die „Meissen Mug Collection“, die in Zusammenarbeit von den Kreativdirektoren mit den Manufakturisten entstanden sind. Abstrakte und florale Motive sind dabei ebenso zu finden wie stilisierte Symbole, Tiermotive oder Porträts von Menschen.

Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 12.12.2018

Domestic Space | Domagk Edition“ materialisierte vom 17. bis 25. November 2018 für die Dauer einer Woche Kunstwerke des ART-Shops, die sonst primär online existieren, in klassischer White Cube Manier in der monumentalen DomagkHalle 50 im Münchner Norden. In der „Domagk Edition“ wurde der Fokus auf internationale zeitgenössische Kunst gesetzt. Die teilnehmenden Künstler stammten aus den USA, Schweden, der Schweiz, Dänemark und Italien, sowie dem ganzen Bundesgebiet. Den Besucher erwarteten Papierarbeiten, Malerei, Skulptur und Film, sowohl Unikate als auch Sondereditionen. Teilnehmende Künstler: Anja Behrens, Christian Buchloh, Silvia Cardini, Albert Coers, Claudia Desgranges, Isabelle Dyckerhoff, Florian Ecker, Zita Habarta, Mark Harrington, Reiner Heidorn, Thomas Hellinger, Irene Hoppenberg, Monika Huber, Inge Jakobsen, Jürgen Kellig, Regina Kochs, Natasha Küderli, Elvira Lantenhammer, Javis Lauva, Florian Lechner, Carolin Leyck, Marcus Lichtmannegger, A. Paola Neumann, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Jakob Roepke, Vera Rothamel, Gabriele Schade-Hasenberg, Kirk Sora, Angela Stauber, Antje Sträter, Don Voisine, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Tobias Zaft, Katrin Zeise. Zusätzlich gezeigt werden Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellanmanufaktur MEISSEN. | Fotos: Copyright Anja Behrens | Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 26.11.2018

Schauen und Schauen

Angela Stauber

Wo schauen wir denn den ganzen Tag hin? Rote oder grüne Ampel, hier die Brösel am Boden, dort die Jacke, die noch aufgehängt werden möchte. Ja genau, es gibt neue Nachrichten, die ich überfliege. Gerade ein Sonnenschein, der blendet, ich streiche eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Schwarze Buchstaben, elegant und dünn, ach ja, es ist nichts Wichtiges. Doch, da muss ich noch mal nachlesen und folge dem Link am Ende der Email. Eine andere Nachricht trifft ein. Was wollte ich gerade tun? Jedes Bild driftet ins nächste, schnelle Details, scharfe, ohne Zusammenhang.

Da spricht etwas zu mir. Auf eine andere Art als: „sieh‘ mich an, wie schön ich bin“ oder „tu‘ dies, lass jenes“. Sondern eher: „Ich bin da, auch wenn du mich nicht siehst“. Es ist das Buch, das auf dem Fensterbrett liegt. Die Sonne übersprüht das Cover mit Licht, eine spiegelnde Fläche wie ein See. Tief, wie tief? Auf der Oberfläche kein Titel mehr zu lesen, keine Definition mehr vorzunehmen, keine Kategorie, keine Anforderung. Meine Augen ruhen.

Was ist es denn, dieses Ding, dieses Buch, welches, ein Stück Irgendwas, das mir durch seine Position im Raum meine eigene verdeutlicht? Wie leicht, wie schwer. Ich schaue genauso gerne darauf, wie auf den schwarzen Moorsee, in dem sich der weiße Himmel niedergelassen hat.


Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 31.10.2018

"Schatzkammer hoch über dem Main", so schreibt Bettina Kneller vom Main-Echo über unsere Ausstellung: „Domestic Space | Schloß Homburg Edition"vom 23.9. bis 7.10.2018. Diese Präsentation vereint 12 malerische und skulpturale Arbeiten von Florian Ecker, Mark Harrington, Elvira Lantenhammer, Florian Lechner, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Gabriele Schade-Hasenberg, Angela Stauber, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg und Thomas Weil in den Räumen von Schloß Homburg in Triefenstein. Den 12 überwiegend abstrakten Positionen sind 12 Wandteller mit gegenständlichen Portraits aus der Serie „Faces“ der Staatlichen Porzellan Manufaktur MEISSEN GmbH gegenübergestellt. Mit der Faces Serie setzt MEISSEN eigens angefertigte Illustrationen des Designers Otto Drögsler auf Wandtellern um. Die Serie zeigt Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die von Drögsler zunächst in Originalgröße mit Tusche auf Papier gemalt wurden und als Vorlage der handbemalten Wandteller dienten. Das dafür verwendete Blau wurde eigens im Farblabor der Manufaktur entwickelt. Die Kollektion stellt eine gänzliche Neuerung zum Thema Wandinstallationen bei MEISSEN dar. Abbildung: Alessia von Mallinckrodt, Gabriele Schade-Hasenberg, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Marc Peschke, Elvira Lantenhammer und Andreas Stucken (vlnr) bei der Eröffnung von "Domestic Space | Schloß Homburg Edition". Abb.2: Florian Ecker, Elvira Lantenhammer, Andreas Stucken, Florian Lechner bei der Finissage. | Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 10.10.2018


Die Zweigstelle Berlin präsentierte vom im Dezember 2017 mit „Domestic Space | Christmas Edition" Auflagenkunst und Multiples von 25 Künstlern aus ihrem Portfolio in den Räumen der Neuen Galerie Landshut. Im Rahmen der Ausstellung wurden die Grenzen dieses Genres spielerisch ausgelotet und unterschiedliche Auffassungen von Zeichnung, Malerei, Skulptur und Fotografie zusammengeführt. Die Besucher erwartete eine spannungsreiche Sammlung zeitgenössischer, limitierter Editionen in einer exklusiven Atmosphäre im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel, die mit den Möglichkeiten künstlerischer Techniken spielte und die abstrakten als auch figurativen Ebenen des Mediums aufspürte. Teilnehmede Künstler: Stephan Balkenhol | Albert Coers | Gregor Cürten | Hanne Darboven | Isabelle Dyckerhoff | Florian Ecker | Günther Förg | Zita Habarta | Mark Harrington | Reiner Heidorn | Karin Kneffel | Elvira Lantenhammer | Florian Lechner | Bruce McLean | Robert Morris | Jürgen Paas | Reiner Ruthenbeck | Gabriele Schade-Hasenberg | Paul Schwer | Angela Stauber | Wolfgang Tillmans | Liliane Tomasko | Venske & Spänle | Maria Wallenstål-Schoenberg | Tobias Zaft