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In unserem Blog erfahren Sie mehr über die Zweigstelle Berlin und ihre Künstler, Wissenswertes zur künstlerischen Arbeit als Artist Statement oder mit Kurzbeiträgen.

Augsburger Allgemeine: Stücke aus der berühmten Porzellan-Manufaktur Meissen werden in der Galerie Weil in Friedberg-Rinnenthal gezeigt

Die Zweigstelle Berlin von Andreas Stucken zeigt in der Galerie Claudia Weil Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen. Zu sehen sind Objekte aus der „Antarctica-Serie“, Wandteller der Serie „Faces“ sowie Exponate aus der „Meissen Mug Collection“. Claudia Weil ergänzt die Präsentation durch Marie Luise Hellers in schwarz-weiß gemalten Porträts. Und eine kleine Überraschung wartet auf den Besucher.

Das Konzept der Zweigstelle Berlin ist eine Antwort auf den sich rasant verändernden Kunstmarkt, geleitet von Andreas Stucken, der unter anderem zehn Jahre den Kunstverein Aichach führte und von Anfang 2008 bis Ende 2016 eine Ladengalerie in der Lehrter Straße im Zentrum Berlins bespielte. In der Nähe des Museums für Gegenwart entwickelte sich unter der kuratorischen Tätigkeit von Stucken die ehemalige Produzentengalerie, die sich in jüngster Zeit in dem Bereich der Pop-up-Projekte aufstellte. Die teils jahrzehntelange Zusammenarbeit mit inzwischen etablierten Künstlern verschafft die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu präsentieren, sondern durch die Zusammenarbeit spannende Positionen zeitgenössischer Kunst in Beziehung zu setzen. Seit Mitte 2018 ist die Zweigstelle Berlin Markenpartner der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen.

Die Vasen, Becher und Leuchter der Designerin Zhuoyu Hou lassen durch Variationen der Zusammenstellung eine fantastische Landschaft entstehen. Inspiriert von Eisflächen und Pinguinen ist die kombinationsreiche Designserie „Antarctia“. Kreativdirektor Otto Drögsler malte mit Tusche auf Papier zunächst in Originalgröße Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die als Vorlage für handbemalte Wandteller dienen. Verschiedene Becher umfasst die „Meissen Mug Collection“, die in Zusammenarbeit von den Kreativdirektoren mit den Manufakturisten entstanden sind. Abstrakte und florale Motive sind dabei ebenso zu finden wie stilisierte Symbole, Tiermotive oder Porträts von Menschen.

Samstag und Sonntag, 15. und 16. Dezember, jeweils von 14 bis 18 Uhr in der Claudia Weil Galerie in der Griesbachstraße 19, 86316 Friedberg/Rinnenthal.

Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 12.12.2018

Domestic Space | Domagk Edition“ materialisierte vom 17. bis 25. November 2018 für die Dauer einer Woche Kunstwerke des ART-Shops, die sonst primär online existieren, in klassischer White Cube Manier in der monumentalen DomagkHalle 50 im Münchner Norden. In der „Domagk Edition“ wurde der Fokus auf internationale zeitgenössische Kunst gesetzt. Die teilnehmenden Künstler stammten aus den USA, Schweden, der Schweiz, Dänemark und Italien, sowie dem ganzen Bundesgebiet. Den Besucher erwarteten Papierarbeiten, Malerei, Skulptur und Film, sowohl Unikate als auch Sondereditionen. Teilnehmende Künstler: Anja Behrens, Christian Buchloh, Silvia Cardini, Albert Coers, Claudia Desgranges, Isabelle Dyckerhoff, Florian Ecker, Zita Habarta, Mark Harrington, Reiner Heidorn, Thomas Hellinger, Irene Hoppenberg, Monika Huber, Inge Jakobsen, Jürgen Kellig, Regina Kochs, Natasha Küderli, Elvira Lantenhammer, Javis Lauva, Florian Lechner, Carolin Leyck, Marcus Lichtmannegger, A. Paola Neumann, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Jakob Roepke, Vera Rothamel, Gabriele Schade-Hasenberg, Kirk Sora, Angela Stauber, Antje Sträter, Don Voisine, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Tobias Zaft, Katrin Zeise. Zusätzlich gezeigt werden Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellanmanufaktur MEISSEN.


Schon 2013 startete die Ausstellungsreihe "Domestic Space" der Zweigstelle Berlin. Die primär online gezeigten Kunstwerke des ART-Shops werden im Rahmen von „Domestic Space“ für eine begrenzte Zeit physisch präsent und mit einer jeweils repräsentativen Auswahl an wechselnden Orten erfahrbar. So zum Beispiel 2017 in der Neuen Galerie Landshut, 2018 auf Schloß Homburg und jetzt in den DomagkAteliers / Halle 50. Weitere Stationen werden folgen. Das Konzept der Zweigstelle Berlin ist eine Antwort auf den sich rasant verändernden Kunstmarkt. Anfang 2008 bis Ende 2016 bespielte die Zweigstelle Berlin eine Ladengalerie in der Lehrter Straße im Zentrum Berlins. In unmittelbarer Nähe zum Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart und unweit des Hauptbahnhofs entwickelte sich dort unter der kuratorischen Tätigkeit von Andreas Stucken (von 2001 bis 2011 Vorsitzender und künstlerischer Leiter im Kunstverein Aichach) die ehemalige Produzentengalerie in jüngster Zeit hin in den Bereich der Pop up Projekte. Die teils jahrzehntelange Zusammenarbeit mit inzwischen etablierten Künstlern und die Erweiterung um aktuell aufstrebende künstlerische Positionen verschafft der Zweigstelle Berlin die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu präsentieren, sondern im Rückgriff auf das über die Jahre aufgebaute Know-how und die intensive Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern spannende Positionen zeitgenössischer Kunst in Beziehung zueinander zu setzen. Im virtuellen ART-Shop der Zweigstelle Berlin befinden sich zahlreiche Kunstwerke (derzeit ca. 500) von zeitgenössischen Künstlern und können dort online erworben werden. Dieses Angebot wird ständig aktualisiert. Seit 2017 besteht eine Kooperation mit dem Bilderrahmenwerk aus Köln, bei dem ausgewählte Kunstwerke aus dem Shop online gerahmt und in Auftrag gegeben werden können. Seit 2018 ist Zweigstelle Berlin "Markenpartner" der Staatlichen Porzellanmanufaktur MEISSEN. | Fotos: Copyright Anja Behrens | Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 26.11.2018

Schauen und Schauen

Angela Stauber

Wo schauen wir denn den ganzen Tag hin? Rote oder grüne Ampel, hier die Brösel am Boden, dort die Jacke, die noch aufgehängt werden möchte. Ja genau, es gibt neue Nachrichten, die ich überfliege. Gerade ein Sonnenschein, der blendet, ich streiche eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Schwarze Buchstaben, elegant und dünn, ach ja, es ist nichts Wichtiges. Doch, da muss ich noch mal nachlesen und folge dem Link am Ende der Email. Eine andere Nachricht trifft ein. Was wollte ich gerade tun? Jedes Bild driftet ins nächste, schnelle Details, scharfe, ohne Zusammenhang.

Da spricht etwas zu mir. Auf eine andere Art als: „sieh‘ mich an, wie schön ich bin“ oder „tu‘ dies, lass jenes“. Sondern eher: „Ich bin da, auch wenn du mich nicht siehst“. Es ist das Buch, das auf dem Fensterbrett liegt. Die Sonne übersprüht das Cover mit Licht, eine spiegelnde Fläche wie ein See. Tief, wie tief? Auf der Oberfläche kein Titel mehr zu lesen, keine Definition mehr vorzunehmen, keine Kategorie, keine Anforderung. Meine Augen ruhen.

Was ist es denn, dieses Ding, dieses Buch, welches, ein Stück Irgendwas, das mir durch seine Position im Raum meine eigene verdeutlicht? Wie leicht, wie schwer. Ich schaue genauso gerne darauf, wie auf den schwarzen Moorsee, in dem sich der weiße Himmel niedergelassen hat.


Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 31.10.2018

"Schatzkammer hoch über dem Main", so schreibt Bettina Kneller vom Main-Echo über unsere Ausstellung: „Domestic Space | Schloß Homburg Edition"vom 23.9. bis 7.10.2018. Diese Präsentation vereint 12 malerische und skulpturale Arbeiten von Florian Ecker, Mark Harrington, Elvira Lantenhammer, Florian Lechner, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Gabriele Schade-Hasenberg, Angela Stauber, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg und Thomas Weil in den Räumen von Schloß Homburg in Triefenstein. Den 12 überwiegend abstrakten Positionen sind 12 Wandteller mit gegenständlichen Portraits aus der Serie „Faces“ der Staatlichen Porzellan Manufaktur MEISSEN GmbH gegenübergestellt. Mit der Faces Serie setzt MEISSEN eigens angefertigte Illustrationen des Designers Otto Drögsler auf Wandtellern um. Die Serie zeigt Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die von Drögsler zunächst in Originalgröße mit Tusche auf Papier gemalt wurden und als Vorlage der handbemalten Wandteller dienten. Das dafür verwendete Blau wurde eigens im Farblabor der Manufaktur entwickelt. Die Kollektion stellt eine gänzliche Neuerung zum Thema Wandinstallationen bei MEISSEN dar. Abbildung: Alessia von Mallinckrodt, Gabriele Schade-Hasenberg, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Marc Peschke, Elvira Lantenhammer und Andreas Stucken (vlnr) bei der Eröffnung von "Domestic Space | Schloß Homburg Edition". Abb.2: Florian Ecker, Elvira Lantenhammer, Andreas Stucken, Florian Lechner bei der Finissage. | Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 10.10.2018