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In unserem Blog erfahren Sie mehr über die Zweigstelle Berlin und ihre Künstler, Wissenswertes zur künstlerischen Arbeit als Artist Statement oder mit Kurzbeiträgen.

Wir freuen uns über eine neue Künstlerin in unserem Portfolio: Inge Jakobsen, 1963 in Middelfart in Dänemark geboren, studierte klassische Malerei an Det Fynske Kunstakademi in Odense auf Fünen (1985- 1990), danach an der Akademie der Bildenden Künste Malerei (1990-1993). Sie lebt und arbeitet in Dachau. | Über ihr Werk sagt sie: "Meine Arbeiten sind großflächig, nonfigurativ, bestehen aus strengen Formen und Flächen und verbinden in einem vielgestaltigen Formenvokabular Gegensätze wie malerische Sensibilität mit einer formalen Strenge. In einem Wechselspiel zwischen farbigen Flächen und energetischen Formen entstehen Kompositionen, die- mal kämpfend, mal ordnend, mal ruhend und oft dramatisch- imaginäre Räume und vibrierende Farbschwingungen entstehen lassen. In meinen letzten Arbeiten, die teils aus Holz, teils als shaped canvas gebaut sind, taucht das duale Thema in den „Complementarities“- (Ergänzungen) wieder auf. 2 Formen sind miteinander verknüpft, können aber durch eine andere Perspektive völlig anders wirken. Zugrundeliegend für diese Arbeiten sind viele Jahre angewandte Farbtheorie. Ich empfinde meine Bilder und Objekte als Rechenstücke, Rätsel oder Kabalen, die aufgehen müssen. Sie stellen eine Art poetische Logik da, sie sind nicht klassisch Konkret in ihrer Sprache, sondern eigenwillig und ich freue mich immer dann, wenn sie mich überraschen können". | Wir führen nun Objekte und Papierarbeiten der Künstlerin.


Die Ausstellung von Florian Ecker sollte die künstlerischen Ergebnisse einer Reise zeigen, die der Künstler auf der Suche nach einem sehr seltenen Naturphänomen unternehmen wollte: Dem grünen Strahl. Das ist eine Lichterscheinung, die bei äußerster Klarsicht kurz vor dem Sonnenaufgang und während des Sonnenuntergangs beobachtet werden kann. Zugleich ist dieser grüne Strahl, wie etwa Jules Verne schreibt, ein Symbol der Liebe, Hoffnung und Erlösung. Damit reiht sich Eckers künstlerische Reise ein in die lange Tradition der romantischen Expeditionen. Doch wie so viele vor ihr, ist auch sie gescheitert. Ecker ist nicht weit genug gereist, er hat den grünen Strahl nicht gesehen. Er hat es nicht geschafft. Und doch kommt er nicht mit ganz leeren Händen heim. Was er unterwegs fand, zeigt er in dieser Ausstellung. Gefundenes, Gerettetes, immerhin noch Vermochtes. Oder, um es mit den Dichterworten Friedrich Hölderlins zu sagen: „Und immer / Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht./ Vieles aber ist / zu behalten.“ (Björn Vedder)

Ausstellungsort: Kunstpavillon München, Sophienstraße 7a, Eröffnung 10. Januar um 19 Uhr. Ausstellung 11. Januar bis 24. Februar 2019, Dienstag bis Samstag 13 - 19 Uhr, Sonntag 11 - 19 Uhr.


Augsburger Allgemeine: Stücke aus der berühmten Porzellan-Manufaktur Meissen werden in der Galerie Weil in Friedberg-Rinnenthal gezeigt

Die Zweigstelle Berlin von Andreas Stucken zeigt in der Galerie Claudia Weil Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen. Zu sehen sind Objekte aus der „Antarctica-Serie“, Wandteller der Serie „Faces“ sowie Exponate aus der „Meissen Mug Collection“. Claudia Weil ergänzt die Präsentation durch Marie Luise Hellers in schwarz-weiß gemalten Porträts. 

Das Konzept der Zweigstelle Berlin ist eine Antwort auf den sich rasant verändernden Kunstmarkt, geleitet von Andreas Stucken, der unter anderem zehn Jahre den Kunstverein Aichach führte und von Anfang 2008 bis Ende 2016 eine Ladengalerie in der Lehrter Straße im Zentrum Berlins bespielte. In der Nähe des Museums für Gegenwart entwickelte sich unter der kuratorischen Tätigkeit von Stucken die ehemalige Produzentengalerie, die sich in jüngster Zeit in dem Bereich der Pop-up-Projekte aufstellte. Die teils jahrzehntelange Zusammenarbeit mit inzwischen etablierten Künstlern verschafft die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu präsentieren, sondern durch die Zusammenarbeit spannende Positionen zeitgenössischer Kunst in Beziehung zu setzen. Seit Mitte 2018 ist die Zweigstelle Berlin Markenpartner der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen.

Die Vasen, Becher und Leuchter der Designerin Zhuoyu Hou lassen durch Variationen der Zusammenstellung eine fantastische Landschaft entstehen. Inspiriert von Eisflächen und Pinguinen ist die kombinationsreiche Designserie „Antarctia“. Kreativdirektor Otto Drögsler malte mit Tusche auf Papier zunächst in Originalgröße Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die als Vorlage für handbemalte Wandteller dienen. Verschiedene Becher umfasst die „Meissen Mug Collection“, die in Zusammenarbeit von den Kreativdirektoren mit den Manufakturisten entstanden sind. Abstrakte und florale Motive sind dabei ebenso zu finden wie stilisierte Symbole, Tiermotive oder Porträts von Menschen.

Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 12.12.2018

Domestic Space | Domagk Edition“ materialisierte vom 17. bis 25. November 2018 für die Dauer einer Woche Kunstwerke des ART-Shops, die sonst primär online existieren, in klassischer White Cube Manier in der monumentalen DomagkHalle 50 im Münchner Norden. In der „Domagk Edition“ wurde der Fokus auf internationale zeitgenössische Kunst gesetzt. Die teilnehmenden Künstler stammten aus den USA, Schweden, der Schweiz, Dänemark und Italien, sowie dem ganzen Bundesgebiet. Den Besucher erwarteten Papierarbeiten, Malerei, Skulptur und Film, sowohl Unikate als auch Sondereditionen. Teilnehmende Künstler: Anja Behrens, Christian Buchloh, Silvia Cardini, Albert Coers, Claudia Desgranges, Isabelle Dyckerhoff, Florian Ecker, Zita Habarta, Mark Harrington, Reiner Heidorn, Thomas Hellinger, Irene Hoppenberg, Monika Huber, Inge Jakobsen, Jürgen Kellig, Regina Kochs, Natasha Küderli, Elvira Lantenhammer, Javis Lauva, Florian Lechner, Carolin Leyck, Marcus Lichtmannegger, A. Paola Neumann, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Jakob Roepke, Vera Rothamel, Gabriele Schade-Hasenberg, Kirk Sora, Angela Stauber, Antje Sträter, Don Voisine, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Tobias Zaft, Katrin Zeise. Zusätzlich gezeigt werden Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellanmanufaktur MEISSEN. | Fotos: Copyright Anja Behrens | Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 26.11.2018

Schauen und Schauen

Angela Stauber

Wo schauen wir denn den ganzen Tag hin? Rote oder grüne Ampel, hier die Brösel am Boden, dort die Jacke, die noch aufgehängt werden möchte. Ja genau, es gibt neue Nachrichten, die ich überfliege. Gerade ein Sonnenschein, der blendet, ich streiche eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Schwarze Buchstaben, elegant und dünn, ach ja, es ist nichts Wichtiges. Doch, da muss ich noch mal nachlesen und folge dem Link am Ende der Email. Eine andere Nachricht trifft ein. Was wollte ich gerade tun? Jedes Bild driftet ins nächste, schnelle Details, scharfe, ohne Zusammenhang.

Da spricht etwas zu mir. Auf eine andere Art als: „sieh‘ mich an, wie schön ich bin“ oder „tu‘ dies, lass jenes“. Sondern eher: „Ich bin da, auch wenn du mich nicht siehst“. Es ist das Buch, das auf dem Fensterbrett liegt. Die Sonne übersprüht das Cover mit Licht, eine spiegelnde Fläche wie ein See. Tief, wie tief? Auf der Oberfläche kein Titel mehr zu lesen, keine Definition mehr vorzunehmen, keine Kategorie, keine Anforderung. Meine Augen ruhen.

Was ist es denn, dieses Ding, dieses Buch, welches, ein Stück Irgendwas, das mir durch seine Position im Raum meine eigene verdeutlicht? Wie leicht, wie schwer. Ich schaue genauso gerne darauf, wie auf den schwarzen Moorsee, in dem sich der weiße Himmel niedergelassen hat.


Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 31.10.2018

"Schatzkammer hoch über dem Main", so schreibt Bettina Kneller vom Main-Echo über unsere Ausstellung: „Domestic Space | Schloß Homburg Edition"vom 23.9. bis 7.10.2018. Diese Präsentation vereint 12 malerische und skulpturale Arbeiten von Florian Ecker, Mark Harrington, Elvira Lantenhammer, Florian Lechner, Ursula Oberhauser, Jürgen Paas, Marc Peschke, Gabriele Schade-Hasenberg, Angela Stauber, Alessia von Mallinckrodt, Maria Wallenstål-Schoenberg und Thomas Weil in den Räumen von Schloß Homburg in Triefenstein. Den 12 überwiegend abstrakten Positionen sind 12 Wandteller mit gegenständlichen Portraits aus der Serie „Faces“ der Staatlichen Porzellan Manufaktur MEISSEN GmbH gegenübergestellt. Mit der Faces Serie setzt MEISSEN eigens angefertigte Illustrationen des Designers Otto Drögsler auf Wandtellern um. Die Serie zeigt Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die von Drögsler zunächst in Originalgröße mit Tusche auf Papier gemalt wurden und als Vorlage der handbemalten Wandteller dienten. Das dafür verwendete Blau wurde eigens im Farblabor der Manufaktur entwickelt. Die Kollektion stellt eine gänzliche Neuerung zum Thema Wandinstallationen bei MEISSEN dar. Abbildung: Alessia von Mallinckrodt, Gabriele Schade-Hasenberg, Maria Wallenstål-Schoenberg, Thomas Weil, Marc Peschke, Elvira Lantenhammer und Andreas Stucken (vlnr) bei der Eröffnung von "Domestic Space | Schloß Homburg Edition". Abb.2: Florian Ecker, Elvira Lantenhammer, Andreas Stucken, Florian Lechner bei der Finissage. | Dieser Blogeintrag wurde erstellt am 10.10.2018


Die Zweigstelle Berlin präsentierte vom im Dezember 2017 mit „Domestic Space | Christmas Edition" Auflagenkunst und Multiples von 25 Künstlern aus ihrem Portfolio in den Räumen der Neuen Galerie Landshut. Im Rahmen der Ausstellung wurden die Grenzen dieses Genres spielerisch ausgelotet und unterschiedliche Auffassungen von Zeichnung, Malerei, Skulptur und Fotografie zusammengeführt. Die Besucher erwartete eine spannungsreiche Sammlung zeitgenössischer, limitierter Editionen in einer exklusiven Atmosphäre im Gotischen Stadel auf der Mühleninsel, die mit den Möglichkeiten künstlerischer Techniken spielte und die abstrakten als auch figurativen Ebenen des Mediums aufspürte. Teilnehmede Künstler: Stephan Balkenhol | Albert Coers | Gregor Cürten | Hanne Darboven | Isabelle Dyckerhoff | Florian Ecker | Günther Förg | Zita Habarta | Mark Harrington | Reiner Heidorn | Karin Kneffel | Elvira Lantenhammer | Florian Lechner | Bruce McLean | Robert Morris | Jürgen Paas | Reiner Ruthenbeck | Gabriele Schade-Hasenberg | Paul Schwer | Angela Stauber | Wolfgang Tillmans | Liliane Tomasko | Venske & Spänle | Maria Wallenstål-Schoenberg | Tobias Zaft