Aktuelle Ausstellung


Zweigstelle Berlin zu Gast bei Galerie Claudia Weil


Zweigstelle Berlin präsentiert Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellan-Manufaktur MEISSEN

Wann: 15. und 16. Dezember 2018, jeweils von 14-18 Uhr

Wo: Claudia Weil Galerie, Griesbachstraße 19, 86316 Friedberg-Rinnenthal


Die Zweigstelle Berlin ist am 15. und 16. Dezember zu Gast in der Galerie Claudia Weil und präsentiert dort Design-Neuheiten aus der Staatlichen Porzellan-Manufaktur MEISSEN. Gezeigt werden Objekte aus der “Antarctica-Serie”, 12 Wandteller der Serie “Faces” sowie einige Exponate aus der “Meissen Mug Collection

Inspiriert von Eislandschaften und Pinguinen ist die kombinationsreiche Designserie „Antarctia“, welche mit den Spannungen zwischen Asymmetrien und Rundungen sowie Objekthaftigkeit und Gebrauch spielt. Die verschieden großen Vasen, Becher und Leuchter der Meissener Designerin Zhuoyu Hou lassen so eine phantastische Eislandschaft entstehen.

Mit der Faces Serie setzt MEISSEN eigens die von Creativdirektor Otto Drögsler angefertigte Illustrationen auf Wandtellern um. Die Serie zeigt Gesichter in unterschiedlichen Ausschnitten, die von Drögsler zunächst in Originalgröße mit Tusche auf Papier gemalt wurden und als Vorlage der handbemalten Wandteller dienten. Das dafür verwendete Blau wurde eigens im Farblabor der Manufaktur entwickelt. Die Kollektion stellt eine gänzliche Neuerung zum Thema Wandinstallationen bei MEISSEN dar.

Insgesamt zwanzig verschiedene Kaffeebecher umfasst die „Meissen Mug Collection“, die in Zusammenarbeit von Meissens Kreativdirektoren mit den Manufakturisten entstanden sind. Abstrakte und florale Motive sind dabei ebenso zu finden wie stilisierte Symbole, Tiermotive oder menschliche Portraits.

Das Konzept der Zweigstelle Berlin ist eine Antwort auf den sich rasant verändernden Kunstmarkt. Anfang 2008 bis Ende 2016 bespielte die Zweigstelle Berlin eine Ladengalerie in der Lehrter Straße im Zentrum Berlins. In unmittelbarer Nähe zum Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart und unweit des Hauptbahnhofs entwickelte sich dort unter der kuratorischen Tätigkeit von Andreas Stucken (von 2001 bis 2011 Vorsitzender und künstlerischer Leiter im Kunstverein Aichach) die ehemalige Produzentengalerie in jüngster Zeit hin in den Bereich der Pop up Projekte. Die teils jahrzehntelange Zusammenarbeit mit inzwischen etablierten Künstlern und die Erweiterung um aktuell aufstrebende künstlerische Positionen verschafft der Zweigstelle Berlin die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu präsentieren, sondern im Rückgriff auf das über die Jahre aufgebaute Know-how und die intensive Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern spannende Positionen zeitgenössischer Kunst in Beziehung zueinander zu setzen.

Im virtuellen ART-Shop der Zweigstelle Berlin befinden sich zahlreiche Kunstwerke und Design-Objekte (derzeit ca. 500) von zeitgenössischen Künstlern und Designern und können dort online erworben werden. Dieses Angebot wird ständig aktualisiert. Seit 2017 besteht eine Kooperation mit dem Bilderrahmenwerk aus Köln, bei dem ausgewählte Kunstwerke aus dem Shop online gerahmt und in Auftrag gegeben werden können. Seit 2018 ist Zweigstelle Berlin "Markenpartner" der Staatlichen Porzellanmanufaktur MEISSEN.

Die primär online gezeigten Kunstwerke des ART-Shops werden im Rahmen von Pop up Projekten für eine begrenzte Zeit physisch präsent und mit einer jeweils repräsentativen Auswahl an wechselnden Orten erfahrbar. So zum Beispiel 2017 in der Neuen Galerie Landshut, 2018 auf Schloß Homburg, den DomagkAteliers / Halle 50 und jetzt in der Claudia Weil Galerie. Weitere Stationen werden folgen.

Von der Claudia Weil Galerie wird die Präsentation mit MEISSEN Design-Neuheiten ergänzt durch Portraits von Marie Luise Heller. 2012 gründete Claudia Weil ihre Galerie in Friedberg-Rinnenthal. Schwerpunkte ihrer Galeriearbeit sind seitdem abstrakte, konkrete und ungegenständliche Positionen ab 1945. Vorwiegend zeigt sie Gruppenausstellungen mit Malerei und Bildnerei, aber auch Fotokunst und Grafiken. 2017 kam die Claudia Weil Galerie II in Augsburg-Göggingen hinzu. Dieser Galerieraum wird auch als experimenteller Raum genutzt. Klassische Galerieausstellungen, Performance, Wand- und Videoinstallationen wechseln hier ab.