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augsburg contemporary

augsburg contemporary - eine Kooperation der Claudia Weil Galerie (Friedberg-Rinnenthal) und der Zweigstelle Berlin trat am 1. Mai 2019 in Erscheinung. Beide Galerien bündeln ihre jahrelange Erfahrung und starteten gemeinsam ein neues Format. Der Raum in der Bergstraße 11 in Augsburg-Göggingen wird in einem kontinuierlichen Fluss zeitgenössischer Kunstwerke aus den jeweiligen Portfolios gestaltet. Beide Partner betreuen daneben auch weiterhin ihre eigenen Projekte.

"Domestic Space | Jubilee Edition" 19.2.-1.4.2023

Seit Beginn seiner Karriere im Kabinett für aktuelle Kunst in Bremerhaven (1975-1980), als Direktor und Gründungsmitglied im Museum für (Sub-)Kultur in Berlin (1980-1983) über den Vorsitz im Kunstverein Aichach (2001-2011) bis hin zur Etablierung der Zweigstelle Berlin (2008 - heute) sowie augsburg contemporary (2019 - heute) hat Andreas Stucken die Arbeit mit zeitgenössischen Künstler:innen und das Sammeln von Kunst fasziniert und umspannt nunmehr einen Zeitraum von fünf Dekaden. Zudem feiert seine Online Galerie Zweigstelle Berlin in diesem Jahr ihr 15jähriges Bestehen. Durchaus kein unangemessener Zeitpunkt also, um nach 2012 erneut sein Sammlungs-Archiv zu öffnen, der Reflexion Raum zu geben und eine aktuelle Bewertung anzustreben, die zeigen soll, was aus Sicht des Sammlers relevant war und welche Anknüpfungspunkte sich zum Hier und Jetzt ergeben.

35 ausgewählte Kunstwerke aus 50 Jahren und 4 Orten*, die so nun erstmals zusammengestellt gezeigt werden, bilden den Nukleus der Kunstsammlung von Andreas Stucken, die in dieser Periode zusammengetragen wurde, also alles in allem eine sehr persönliche Sicht der jüngeren Kunstgeschichte mit durchaus ernst gemeintem Qualitätsanspruch. Das Sammlungsziel war und ist es, die einzelnen Arbeiten als Platzhalter für erlebte Begegnungen mit zeitgenössischen Künstlern und/oder durchgeführte Projekte zu sehen und so mit dieser Rückschau eine narrative Ausstellungssituation zu schaffen:

*Bremerhaven - Berlin - Aichach - Augsburg

Beteiligte Künstler:innen Teil 1: Andreas Bee, Michel Carmantrand, Florian Ecker, Mark Harrington, Reiner Heidorn, Karen Irmer, Anna Leonie, Carolin Leyck, Jürgen Paas, Hermann Pitz, Ulrich Rückriem, Paul Schwer, Angela Stauber, Maria Wallenstal-Schoenberg, Lawrence Weiner, Ralf Werner, Thomas Wunsch

Eröffnung 1 am Samstag, dem 18. Februar von 14-18 Uhr

Beteiligte Künstler:innen Teil 2: Franz Achter, Laurence Grave, Inge Gutbrod, Haubitz & Zoche, Thomas Hellinger, Jenny Holzer / Peter Nadin, Florian Lechner, Marcus Lichtmannegger, Judy Rifka, Sean Scully, Reiner Splitt, Timm Ulrichs, Veronika Veit, Ina Weber, Paloma Varga Weisz, Albert Weis, Jerry Zeniuk, Uli Zwerenz

Eröffnung 2 am Samstag, dem 11. März von 14-18 Uhr

Ausstellungsdauer: 19.2.-1.4.2023 | Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 14-17 Uhr | Ausstellungsort: augsburg contemporary, Bergstr. 11, 86199 Augsburg

Im Rahmen der Ausstellung werden begleitende Gespräche, Vorträge und Materialien zu den Themenkomplexen: Kabinett für aktuelle Kunst | Museum für (Sub-)Kultur | Kunstverein Aichach und Zweigstelle Berlin angeboten.

Zur Ausstellung erscheint die SondereditionKreuzgratgewölbe“ von Franz Achter (Abbildung s.o.)

Rückblick: Veronika Veit "Im Bunker" | 3.7.-13.8.22 | Artikel dazu in der Augsburger Allgemeine am 13.7.2022:

Rückblick: "Landscape" | Trisha Kanellopoulos, Rüdiger Lange | 3.4.-14.5.2022

Rückblick: "wintry" | Christoph Dittrich, Zita Habarta, Susanne Jung, Timo Weil | 14.11.21-29.1.22

Rückblick: "autumnal" | Renate Balda, Zandra Harms, Thomas Hellinger, Spomenko Škrbić | 19.9.-30.10.202

Rückblick: "summery" (18.7.- 11.9.21) Mit Arbeiten von Udo Rutschmann und einer frühen Arbeit des britischen Performancekünstlers Bruce McLean mit dem Titel "Be attention BE" sowie der Arbeit "& or & oder & o" des amerikanischen Konzept-Künstlers Lawrence Weiner.

Rückblick: "Domestic Space" | 31.1.21-29.5.21: Im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien initiierten Hilfspakets NEUSTART KULTUR schrieb die Stiftung Kunstfonds das Sonderförderprogramm 20/21 für Galerien zeitgenössischer bildender Kunst aus. Die Zweigstelle Berlin erhielt für ihr Projekt „Domestic Space“ eine Förderung. In 3 aufeinanderfolgenden Ausstellungen im Showroom der Galerie „augsburg contemporary“ wurden im 1. Halbjahr 2021 an 9 exemplarischen Beispielen aus dem umfangreichen Portfolio der Zweigstelle Berlin unter dem Titel „Domestic Space“ die Bereiche Fotografie, Malerei und Skulptur thematisiert. Hierzu wurden pro Segment 3 Künstler eingeladen, ihre Kunstwerke zu zeigen, jeweils ein Künstler pro Sparte entwickelt ein Kunstwerk / Installation speziell für diesen Raum. Gleichzeitig werden die Ausstellungen digitalisiert und somit einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Projektziel war die Generierung neuer Kunstwerke durch innovative 3D Technik (Multimedia-Installation, 3D-Drucke) und die Einbeziehung des Außenraums der Galerie (Schaufenster).

Rückblick: “glow” | Inge Gutbrod, Gisela Hoffmann, Javis Lauva, Annekatrin Lemke, Ortwin Michl, A. Paola Neumann 15.11.-19.12.2020

Rückblick: "September" | Stefan Annerel, Isabelle Dyckerhoff, Stefan Eberstadt, Florian Ecker, Ursula Oberhauser | 20.09.-31.10.2020

Rückblick: "colored" | Inge Jakobsen, Elvira Lantenhammer, Thomas Weil und Elke Zauner | 21.6.-25.7.2020

Rückblick: "reset" Reiner Heidorn und Susanne Thiemann | 1.5. - 13.6. 2020

Rückblick: "betwixt and between"- Monika Huber, Marc Peschke, Alessia von Mallinckrodt | 12.1.-9.2.2020

Rückblick: "sixty nifty" - 60 kleinformatige Kunstgeschenke unter € 500,- | 1.12.-21.12.2019

Rückblick: "de nun" mit Michael Jäger, Jürgen Paas, Maria Wallenstål-Schoenberg, Dolf Verlinden | 20.10.-23.11.2019

Rückblick: "As of now" Cathy Daley, Gisela Hoffmann, Karen Irmer, Ivo Ringe, Angela Stauber und Martin Wöhrl | 30.6.-14.9.2019

Rückblick: „What else could I do“ mit Arbeiten von Mark Harrington, Florian Lechner, Elisabeth Sonneck, Jakob Roepke und Albert Weis - Bilder und Objekte aus dem Portfolio der Zweigstelle Berlin | 1.5.-15.6.2019. Fotos: (c) Florian Lechner. Bettina Kohlen schreibt in a3kultur: "augsburg contemporary ist die neue Kunst-Koop der Galerist*innen Claudia Weil (Claudia Weil Galerie, Friedberg-Rinnenthal) und Andreas Stucken (Zweigstelle Berlin), die zukünftig gemeinsam den Mini-Laden mit dem großen Schaufenster in der Bergstraße bespielen. Sehr erfreulich, eine Bereicherung. Sogar, wenn man nur daran vorbeigeht …"

augsburg contemporary