Angela Stauber (geb. 1977 in München) vereint in ihrer Malerei scheinbar Gegensätzliches: die genaue Beobachtung ihrer Umgebung und den Ausdruck von empfundener Atmosphäre. Das Sichtbare wird beim Malen transformiert, so dass eigene Welten, eigene Räume entstehen. Die Bilder zeigen zwar noch Dinge oder Situationen aus der sinnlich erfahrbaren Welt, öffnen aber den Blick in eine andere Wirklichkeit. Sie sind so eine Membran zwischen der sichtbaren Welt und der Welt der Erfahrungen, Empfindungen, Reflexionen.

Die Malerin hat an der Kunstakademie München studiert und 2005 bei Prof. Sean Scully als Meisterschülerin abgeschlossen. Seitdem ist sie international tätig.

Ausstellungen wie „Mythos Atelier: Von Spitzweg bis Picasso, von Giacometti bis Nauman.“ von 2012-13 in der Staatsgalerie Stuttgart oder das Stipendium für Bildende Kunst der Stadt München 2014 für das Projekt „Die Reflexion der Stadt“ zeigen ihr thematisches Spektrum auf: Der Innenraum, genauer noch das Atelier, sowie der Stadtraum sind die beiden Pole, zwischen denen sich die Malerei, aber auch die Druckgrafik oder Zeichnung der Künstlerin bewegen.

2015 erhielt Angela Stauber das Förderstipendium des Aktionsfonds City West Berlin für ein weiters Projekt im öffentlichen Raum.

Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Großbritannien lebt und arbeitet die Künstlerin wieder in München.


Stauber, Angela

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