Das Werk der Künstlerin Vera Rothamel (geboren 1957, lebt in Zürich) ist vielfältig. Ob Tafelbild, Rauminstallation, Arbeiten im öffentlichen Raum oder Lithografie, stets spielen Überlagerungen, Überschneidungen, Mehrschichtigkeiten sowie Durchsichten, Einsichten und bewusst evozierte Zwischenräume eine entscheidende Rolle. Essentieller Bildprotagonist ist die Farbe und ihre Wirkung.

Die Schweizer Kunsthistorikerin Dominique von Burg beschrieb Rothamels Arbeiten einmal als „Farberuptionen“, als „Kraftfelder und Wachstumsrhythmen“, die weniger die Schönheit und Üppigkeit der Natur wiedergäben, sondern das ihr Verborgene, ihre Kräfte und Energien auszuloten vermögen.

Für Vera Rothamel selbst ist die Natur kein „Ausgangspunkt“, vielmehr diffundieren ihre Formen „frei ins Bild und vor allem in die Eigengesetzlichkeit der Farbe hinein“. Sinnliche Bildräume scheinen eröffnet zu werden, denn die Farben vermögen in ihren Anordnungen den Anschein räumlicher Tiefe zu vermitteln.


Rothamel, Vera

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