Ursula Oberhauser wurde 1969 in Wolfratshausen geboren. Sie studierte von 1991 bis 1997 Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste München bei Prof. Cristina Iglesias und Prof. Leo Kornbrust. 2001 bis 2004 absolvierte sie den Aufbaustudiengang für bildnerisches Gestalten und Therapie bei Prof. Gertraud Schottenloher an der Akademie der bildenden Künste, München. 2004 bis 2017 war sie im künstlerischen Aufnahmeverfahren und als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Kunsttherapie, Nürtingen tätig.

Nach einem Rumänienstipendium des Bezirks Oberbayern in der Brukenthal Sommerresidenz in Avrig/Freck, 2008, nahm sie an Ausstellungen in Sibiu/Hermannstadt (Galerie für zeitgenössische Kunst im Brukenthal Museum und Projektraum Artlabs, "paralell event" zur Bukarest Biennale, 2008), Cluj-Napoca/Klausenburg und Marosvásárhely/Tîrgu Mures teil.

Die Künstlerin und Autorin Dr. Birgit Szepanski schreibt anlässlich ihrer Einzelausstellung „nachts wachsen“ in der Zweigstelle Berlin, 2009: „Dicht neben dem minimalistisch, konzeptionellen Ansatz liegt in Ursula Oberhausers Werken die Lust am Experiment und eine offene, prozessorientierte Vorgehensweise. Die schmalen Grade der Übergänge innerhalb dieser Bereiche verfolgt Ursula Oberhauser sowohl in der Handhabung des Materials als auch in der inhaltlichen Umformung dessen. Ihre kompakten Objekte, ortspezifischen Raumarbeiten und dichten, vielschichtigen Zeichnungen changieren an den Grenzen von Stofflichkeit und Imagination.“


Oberhauser, Ursula

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