Elvira Lantenhammer wurde 1956 in Altötting geboren.

Nach der Ausbildung zur Kirchenrestauratorin studierte sie an der Kunstakademie in München, u.a. bei Heinz Butz. Schloss Homburg am Main ist seit 1998 zentraler Lebensmittelpunk; 1999 Gründung des Kunstprojekts Kunst in Schloss Homburg; Ausstellungen, Stipendien und a.i.r im In-und Ausland, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.

"Aus der Farbfeldmalerei heraus entwickelt sind die Landschaftsmotive Lantenhammers nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Eine Farbkomposition, die den gefundenen Grundfarbklang für einen Ort umkreist, ist das Endprodukt des komplexen Vorgangs der Aneignung eines Ortes. Die Farbe kommt an erster Stelle in der Malerei mit Pigment und Eitempera auf Himalaya Büttenpapier oder Leinwand; die Formen sind einfach, klar. Lantenhammer bringt malerisch zum Ausdruck, dass wir auf die räumliche Ordnung von Rom völlig anders reagieren als auf die von New York.

Lantenhammers „Siteplans“, das Konzept und die Serie begann 1998, mittlerweile zu vielen Städten und Orten in der Welt geben „einer rationalen Welt etwas zurück, was letztlich nicht messbar, nur sinnlich und energetisch wahrnehmbar ist: es ist die Aura oder die Atmosphäre eines Ortes“ (Beate Reese). In Japan, Juni/Juli 2017, ist das Werk „Kakemono – Japanes Siteplan“ entstanden; im Jahr 2015 „Virginian Siteplans“ während des residency in USA, in Virginia, Virginia Center for the Creative Arts. Es gibt Lagepläne zu fiktiven Städten und Orten und zu konkreten Städten, z.B. „Lageplan Künstleratelier“, München, Venedig, Würzburg, Rom, Altötting, Lageplan Central Park Manhattan, Siteplans Bulgaria, „LAGEPLÄNE BERLIN“.