Thomas Weil (geb. 1944) wuchs in München in drei Künstlerfamilien auf (Adam-Dynastie, Prof. Ernst Weil, Marie Luise Heller).

Schon 1959 durch Literatur in Berührung mit geometrischer Kunst aus Persien gekommen, studierte er zunächst Architektur an der TU München. Nach dem Diplom ist er ab 1970 im Büro HWP (Olympisches Dorf München) tätig und danach u.a. federführend beteiligt am Ismaili Center London und an der Zentralfeuerwehr Shustar Persien. Ab 1974 werden parallel zur Architektur geometrisch-ornamentale Strategien entwickelt und seit 1986 in Ölmalerei, Plastiken, Kunst am Bau umgesetzt.

Nach dem Bau eines Wohn-, Atelier- und Galeriegebäudes in Friedberg/Bay. konzentriert er sich ab 1996 auf freie Kunst und geometrisches Ornament (Museumsausstellungen, Vorträge, Dozenturen u.a. Hochschule Bremen, Hochschule Innsbruck, Heluan Akademie Kairo, Akademie Design und Gestaltung München, Publikationen, Autor, nationale und internationale KunstamBau-Aufträge, Designentwicklungen u.a. für Vorwerk, Anker, V&B, AWS, Fielitz).

Ab 2005 werden die Themen florales Ornament, ab 2011 Minimal Ornament erforscht und in das umfangreiche Arbeitsfeld integriert.

Ab 2014 entsteht durch Reduktion der allen Arbeiten zugrundeliegenden linearen Grund- und Proportionsrastern auf Punktraster formal eine Synthese aus geometrischen, floralen und minimalstischen ornamentalen Strategien.